Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bienvenue chez les Ch´tis - Mein Besuch in Lille

Bienvenue chez les Ch´tis - oder auch Willkommen bei den Sch´tis ist vielleicht einigen bekannt. Das ist ein Film, der in der Region Nord-Pas-de-Calais (im Norden Frankreichs), deren Einwohner die "Ch´tis" genannt werden, spielt. Und genau in dieser Region habe ich mich aufgehalten, als ich Lille besucht hatte. Natürlich habe ich nicht nur die Stadt an sich besucht, sondern auch meine lieben Mitstudentinnen Franzi und Tine. Nach 3-stündiger Autofahrt mit der Mitfahrgelegenheit bin ich dann schließlich am Gare Lille Flandre angekommen, wo mich Tine auch schon erwartet hat. Schnell haben wir uns auf den Weg zu Franzi´s und Tine´s Wohnung gemacht, denn Franzi, fürsorglich wie sie ist, hat auch schon das Essen vorbereitet:) Nachdem wir das zu uns genommen hatten, sind wir losgezogen, um in Franzi´s Geburtstag reinzufeiern. Gelandet sind wir letztendlich in einem Club, indem Frauen freien Eintritt und auch sonst irgendwie alles frei bekommen haben. Pünktlich um 12 haben wir dann mit Champagner angestoßen, denn es war ja alles gratis.. das genießt man als Student natürlich..
Am nächsten Tag (Samstag) haben wir eine Tour auf den Rathausturm gemacht, von welchem man einen sehr schönen Blick über die ganze Stadt hatte. Nach 424 Stufen abwärts sind wir dann weiter in die Innenstadt gegangen. Lille an sich zählt ca. 1Mio Einwohner, wenn man alle Randgebiete mitrechnet, im Stadtkern leben allerdings nur ca. 250.000 Menschen.
Ich persönlich fand, dass Lille Rouen sehr ähnlich ist, obwohl es glaube ich etwas größer ist. Trotzdem kann man alles per pedes erreichen, auch wenn es manchmal ganzschöne Strecken sind:) Am Sonntag sind dann Tine und ich allein losgezogen, haben uns das Alte Lille, sowie den Zoo angeschaut, der übrigens auch gratis war. Kommen wir nun zum angenehmen Teil - die Bilder:








Angekommen auf einem Wochenmarkt konnten wir dem Käsestand nicht wiederstehen und Tine scheint es offensichtlich auch zu gefallen:)



So, das wär´s aus Lille.. mal sehen was als nächstes kommt!

Liebe Grüße und bis bald,
Simone

Montag, 5. Oktober 2009

Mont Saint Michel

Am Sonntag (04.10.2009) hat eine Studentenorganisation einen Trip für die Austauschstudenten nach Mont Saint Michel organisiert. Los ging es 8:00 in Richtung Küste. Insgesamt ist der Ort ca. 210km von Rouen entfernt. Mont Saint Michel ist eigentlich komplett von Wasser des Ärmelkanals umgeben, aber als wir da waren, war gerade Ebbe. Viele Touristen haben dort Wattwanderungen gemacht, aber uns fehlte dazu leider die Zeit und wir wussten nicht, ob wir mit den dreckigen Füßen wieder in deb Bus duften:) Generell zählt Mont Saint Michel 41 Einwohner, ist also nicht gerade groß. Zudem besteht es nur aus kleinen Gässchen und Stufen. Aber seht selbst:





Nächstes Wochenende geht´s dann nach Lille zu Franzi und Tine :)
Bilder folgen!

Versailles + Paris ( Klappe die zweite)

Nachdem der letzte Blogeintrag schon eine Weile her ist, dachte ich, ich versorge euch wieder einmal mit Informationen und natürlich Bildern. Vorletztes Wochenende war ich am Samstag im Schloss Versaille und am Sonntag zum zweiten Mal in Paris. Grund dafür war die so genannten "Journées du Patrimoine", andem prinzipiell die Museen keinen Eintritt kosten. Also haben wir die Gelegenheit genutzt und uns auf die Socken gemacht. Als erstes sind wir in das nahe Paris gelegene Versailles gereist, in dem ja der Palast des Sonnenkönigs Ludwig XIV steht. Das Schloss gehört zu einem der größten europäischen Paläste und wurde auch von einer sensationellen Gartenanlage eingerahmt:





Am Sonntag sind wir dann noch einmal mit dem Zug nach Paris gefahren und haben den Louvre besichtigt und den Arc de Triomphe bestiegen. Zum Thema Louvre kann ich nur sagen, dass man wohl um die 300 Tage bräuchte, wenn man sich jedes einzelne Gemälde und jede einzelne Skulptur etc. NUR 30 SEKUNDEN anschauen würde. Wir haben ca. 3 Stunden da drinnen verbracht und auch nur Gemälde, und keine Skulpturen etc. angeschaut. Besonderes Augenmekr habe ich auf die Schauplätze aus dem Film "The DaVinci Code" gelegt. Leider konnte ich mich nur an ein was erinnern.. die Mona Lisa. Studien haben wohl (laut unseres Stadtführers in Paris) ergeben, dass sie zu 83% glücklich schaut :) Was denkt ihr?? :

Nach dem Louvre ging es dann auf die Avenue des Champs-Élysées. Eigentlich wollten wir auch einmal in den riesen Louis Vuitton Laden gehen, aber das war mit anstehen verbunden.
Also sind wir weitergezogen zum Arc de Triomphe (Ausblick von oben):

Das war´s erstmal, im nächsten Post geht es dann nach Mont Saint Michel.
Au revoir!

Dienstag, 15. September 2009

Ein Wochenende in Paris

Bonjour à tout le monde.
Am letzten Wochenende hat sich die Chance ergeben, einmal nach Paris zu fahren, wo ich zuvor auch noch nie war. Da wir sehr viel vor hatten, sind wir (zu viert) auch relativ zeitig mit dem Zug von Rouen nach Paris gefahren. Dank des tollen Minigruppen-Tickets hat und das pro Fahrt und pro Person auch nur 8,20€ gekostet.. sollte sich die DB mal eine Scheibe von abschneiden :) Angekommen in Paris haben wir die Metro aufgesucht und sind anschließend erstmal in unser Hostel gefahren, was relativ weit am Stadtrand lag. Das Hostel war echt tiptop und auch nicht so weit von einer Metro-Station entfernt. Nachdem wir die Rucksäcke loswaren, ging es dann in die Stadt der Liebe. Von anderen Austauschstudenten haben wir gehört, dass es eine sogenannte "Free Walking Tour" gibt, also eine kostenlose Stadtführung zu Fuß und auf Englisch, was wir auch verstehen:) Wir hatten das "Glück" einen Engländer als Stadtführer zu haben, der allerdings aus Liverpool kommt und demnach einen sehr starken Akzent hatte. War manchmal nicht ganz leicht, ihm zu folgen. Die Tour ging dann letztendlich 5 Stunden und 15 Minuten. Geplant waren 3,5 Stunden. War aber trotzdem sehr cool und für alle die des Englischen mächtig sind kann ich das nur empfehlen. Wen es interessiert: Die Touren gibt es in verschiedenen europäischen Großstädten (http://www.neweuropetours.eu/). Von dem selben Unternehmen haben wir noch eine Tour durch einen Stadtteil von Paris (Montmartre) gemacht.
So, jetzt kommen die Bilder. Wünsche euch viel Spaß beim Anschauen!

Als erstes der Eif(f)elturm:






ja... der Eifelturm hat es uns ziemlich angetan :)

Und nun noch ein paar allgemeine Bilder von der Stadt mit dem Sacré-Coeur, dem Triumphbogen, dem Louvre, dem Nôtre Dame, Moulin Rouge und vielem anderen mehr.








Das war´s erstmal, weiteres folgt!
Liebe Grüße aus Rouen!

Donnerstag, 10. September 2009

Da in den letzten Tagen sehr schönes Wetter war (ca. 28°C) haben wir die letzten Sonnenstrahlen genossen und noch ein bisschen die Gegend erkundet. Zunächst waren wir in Rouen, was ja die Stadt ist, zu der auch die Uni zählt. Die Innenstadt ist geprägt von Fachwerkhäusern und Kathedralen. In Rouen, der Hauptstadt der Normandie, leben ca. 110000 Menschen. In den kleinen Gassen der Innenstadt kann man viele kleine Läden und Cafés entdecken, was an sich sehr gemütlich und niedlich ist. Auf den Bildern kann man einen Eindruck davon bekommen. So wie auf dem linken Bild sehen fast alle Gassen in der Innenstadt aus :)



Da das Wetter so schön war, sind wir auch noch in eine kleine Stadt am Meer, namens Honfleur, gefahren. Dort haben wir einen schönen Sandstrand gefunden und nochmal die letzten Sonnenstrahlen erhascht.




In den letzten beiden Tagen, also Mittwoch und Donnerstag, hatte ich dann meinen Intensivsprachkurs in Französisch. Pro Tag hatten wir 6 Stunden Unterricht und 1 Stunde Pause. Ich war in einer Gruppe von 14 Personen, von denen ich die einzige Deutsche war. Sonst waren da 6 Chinesen, 1 Japaner, 2 Russinen, 2 Columbianer, 1 Kanadier und eine aus den USA. Das Niveau an sich war nicht so hoch, ich habe soweit alles verstanden, was die Professoren von mir wollten, nur mit dem sprechen hapert es noch etwas. Aber das wird sich hoffentlich noch verbessern :)

So weit, so gut. Am Wochenende geht es nach Paris. Bilder folgen.
Au revoir!

Sonntag, 6. September 2009

Erster Ausflug nach Le Havre

Unser erster Ausflug ging nach Le Havre, der zweitgrößten Stadt in der Normandie, was die Einwohnerzahl angeht. Flächenmäßig ist Rouen die größte. Le Havre hat auch den zweitgrößten Hafen Frankreichs nach Marseille. Unsere Tour startete um 10 Uhr morgens.
Nach einer Stunde Zugfahrt haben wir uns auf die Suche nach einem Hostel gemacht, was leider vergeblich war. Also haben wir uns entschieden, doch noch am selben Tag wieder heimzufahren. Angesichts dessen, dass die Stadt nicht sehr groß ist und die Sehenswürdigkeiten relativ schnell erkundet wurden, war das im Nachhinein auch nicht so schlimm. Was ich das beste fand, war das Naturkundemuseum, in dem es eine Ausstellung zum Thema "Geruch" gab. Es war zwar mehr für Kinder, aber ich fand das echt sehr interessant und witzig. Man konnte da verschiedene Gerüche in neutralen Gefäßen wahrnehmen und sie den vorgegebenen Begriffen zuordnen, wie z.B. warme Milch, Schokolade o.Ä. Lustig war auch, dass man z.B. durch eine Art Fernglas Fred Feuerstein und Barney gesehen haben, wie sie sich um ein Stück Fleisch gestritten haben. Gleichzeitig war in Nasenhöhe der Geruch von gegrilltem Fleisch zu erkennen. Die Gerüche wurden also immer mit einer Situation verbunden.

Die folgenden Bilder zeigen den Teil des Weltkulturerbes der Stadt in dieser Reihenfolge:

Hôtel de ville - Cathedrale Nôtre Dame - Museé Malraux - Hafen - Église Saint Joseph:




Und noch was typisch französisches neben den Baguettes und den Croissants:

Donnerstag, 3. September 2009

Die ersten Tage

Nachdem wir gestern mit dem Zug und einer halben Stunde Verspätung in Paris angekommen sind mussten wir uns ganzschön beeilen, dass wir den Anschlusszug von einem anderen Pariser Bahnhof noch bekommen. Mit ca 45kg Gepäck im Schlepptau haben wir dann auch den nächsten Bahnhof erreicht. In letzter Sekunde haben wir auch noch den Zug bekommen, sodass alles glatt ging. In Rouen angekommen sind wir in unser Hostel gefahren, was eher einem Hotel glich. Wir hatten ein eigenes Bad und einen sehr großen Balkon mit Blick auf die Kathedrale von Rouen. Total erschöpft haben wir dann auch sehr gut geschlafen. Am Donnerstag sind wir dann mit dem Bus von Rouen zu unserer Uni und zum Wohnheim gefahren. Die Ankunft war von Seiten der Uni sehr gut organisiert und wir wurden sogar mit dem Gepäck direkt zum Wohnheim mit einem Shuttle-Bus gebracht. Selbiger fuhr uns dann auch gleich zu Carréfour, wo wir erst einmal das Nötigste wie einen Topf, eine Pfanne und ein Kissen kaufen konnten. Nach langem Auspacken und Saubermachen kam dieses Ergebnis heraus:

meine Küche :)
mein "Bad"
mein Schreibtisch
Das sind meine 9m² :)
In Kürze gibt es neue Bilder!
Liebe Grüße