Samstag, 28. November 2009

Besuch von Franzi, Tine und Frizzi

Letztes Wochenende war es dann soweit, ich habe Besuch aus dem hohen Norden (Pas-de-Calais) bekommen. Da 2 meiner Besucherinnen erst relativ spät in Rouen angekommen sind, haben wir uns diekt auf den Weg zu unserem Hügel gemacht, auf dem wir wohnen. Wie ihr ja wisst, misst mein Zimmerlein gerade mal 9m², und somit war auch die schlafsituation für die beiden Besucher recht witzig (siehe unten). Am Samstag haben wir dann das schöne Wetter genutzt und ich habe mit den 3 Mädels die Stadt erkundet. Neben den berühmten Fachwerkhäusern sind wir dann auf dem Markt gelandet, wo wir natürlich auch einmal typischen Käse aus der Normandie gekauft und anschließend verkostet haben. Unsere kulinarische Tour ging, vorbei an mindestens 10 gleich aussehenden Kirchen zu einem Lädchen, indem man die so genannten "Macarons" kaufen kann. Das sind im Prinzip kleine Hamburger, aber süß.. sehen zumindest so aus. Man kann schlecht beschreiben, woraus die bestehen, müsst ihr eben mal kosten;)




Nach den Macarons haben wir uns weiter auf Entdeckungstour begeben und sind unter anderem in einem kleinen Laden mit Schnickschnack gelandet, in dem wir NUR EIN Bild machen durften:



Am Abend sind wir dann auf den riesigen Rummel, der zu dieser Zeit am Seine-Ufer in Rouen war, gegangen. Da wir gerade zuvor in einer Crêperie essen waren, war uns weder nach Fahrgeschäften noch nach irgendwelchen Süßigkeiten zu Mute. Also sind wir nur so rumgeschlendert, bis sich Constanze und Tine in eine Achterbahn gewagt hatten. Nach gefühlten 30 Sekunden Fahrt kamen die beiden heil wieder raus und Tine klagte über Kopfschmerzen..
Franzi hingegen wollte unbedingt das sich wahrscheinlich auf Platz 3 der krassesten Fahrgeschäfte befindliche "Extreme" fahren und versuchte kräftig Mitfahrer für sich zu gewinnen. Als sie Frizzi überredet hatte habe ich dann auch überlegt und mir letztendlich einen Jeton gekauft.. Als ich dann in dem Sitz saß habe ich es schon bereut:) Aber seht selbst:



Und nun das Video des extremen "Extreme" (sieht vielleicht langsam aus, aber es ging ganzschön ab, wenn es nich sogar noch schneller wurde als auf dem Video ...):



Den Sonntag sind wir dann ganz entspannt angegangen und haben uns das Jeanne d´Arc Museum (eine Art Wachsfigurenmuseum mit Audioeinspielungen) angeschaut und den Tag bei einer Tasse Tee ausklingen lassen.

Alles in Allem: ein sehr schönes Wochenende!

Ganz vergessen - meine Uni

Hallo alle zusammen,
wie der Titel des Posts schon sagt, habe ich doch glatt vergessen, euch meine Uni mal vorzustellen. Aber ich denke doch, dass sie es wert ist, kurz ein Wort darüber zu verlieren. Prinzipiell besteht sie aus dem so genannten "Château", also dem Schloss, was im Zentrum des Campus' steht. Darum ist dann etwas Grün und auch gleich ein Wald. Neben diesem Verwaltungsgebäude (was sonst :) ), gibt es natürlich auch Vorlesungsgebäude:




Sonntag, 8. November 2009

Les vacances en Normandie - oder auch "Ferien in der Normandie"

Liebe Leute lasst euch sagen, die Uhr hat 11 geschlagen.. und genau um 11 Uhr haben meine Ferien vorvorletzte Woche Freitag begonnen:) In voller Vorfreude auf den Besuch von Kai habe ich unsere gemeinsame Ferienwoche mit der Planung vieler Unternehmungen vorbereitet.
Unser erster Ausflug ging nach Étretat, welches durch seine steilen Felsklippen und kuriosen Felsformationen sehr bekannt ist. Einer dieser Felsen wird auch "Elefantenrüssel" genannt. Nach circa 2 Stunden Autofahrt sind wir dann auch da angekommen und haben die Gegend erkundet. Unsere Eindrücke könnt ihr den Bilden entnehmen:




Am nächsten Tag haben wir uns auf die Socken gemacht und sind nach Paris gefahren. Wenn wir schonmal da sind, dachten wir, machen wir mal bisschen Kultur und gehen in das Musée d´Orsay, was, ganz nebenbei gesagt, natürlich für EU-Bürger unter 26 Jahren gratis ist. Nach einer Stunde anstehen waren wir dann auch drin und haben uns von Kunst berieseln lassen. Alerdings glaube ich haben wir einen Rekord aufgestellt, denn wir haben uns das alles in ca. 30 Minuten angeschaut. Aber wir hatten auch einen guten Grund, denn wir mussten ja noch viel mehr anschauen. Unser nächster Halt war dann die Kathedrale Nôtre Dame, anschließend ging es zum Louvre, dann die Champs-Élysée entlang zum Arc de Triomphe und schließlich zum Eifelturm. Da ich unbedingt auch mal auf den Eifelturm wollte, haben wir uns erneut angestellt und sind nach ca. 45Minuten auf die Stufen, die nach oben führten, gelangt. Nach ca. 10 Minuten Treppensteigen über 464 Stufen, haben wir die 2. Aussichtsplattform erreicht. Um ganz nach oben zu gelangen kann man nur den Lift benutzen, was wir aber nicht wollten. Nach dem Eifelturm haben wir uns wieder Richtung Bahnhof begeben und waren noch was essen. Halb 10 abends hieß es dann Abschied nehmen und nach Rouen fahren - nach ca. 30km zu Fuß am Tag:)
So, und nun die Bilder:






Der nächste große Ausflug ging dann nach Ouistreham, an die D-Day Beaches. Dort haben wir ein Museum namens "Le grand Bunker" besucht (zu deutsch: der große Bunker). Nach diesem sind wir ein bisschen am Strand langgelaufen, in der Hoffnung noch Relikte von damals zu sehen.





So, was haben wir denn noch nettes unternommen? Ach ja, wir sind mit dem Zug nach Vernon gefahren, um dann von dort aus einen 4km Fußmarsch nach Giverny, zu den Gärten von Claude Monet, zu machen. Auf dem Weg dahin wurden wir auf einmal von einem hupendem Auto überrascht, in dem ein alter netter Mann drinsaß und uns gefragt hat, ob wir denn nach Givery wöllten und ob er uns denn mitnehmen könne. Da wir die letzten Tage so viel gelaufen sind, habe ich nicht gezögert und dankend angenommen. Der alte nette Mann hat also angehalten und erstmal seine Rücksitzbank entrümpelt und uns dann reingebeten. Und schon ging die Fahrt mit dem lustigen Mann los, denn er hat ein bisschen Smalltalk mit uns gehalten und unter anderem auch erfragt, wo wir den herkommen würden. Als wir dann antworteten "aus Deutschland" drückte er wie wild auf seinem CD Player rum und hat uns schließlich ein Lied vorgespielt, indem ein Stück deutscher Text drin vorkam - "Eine Nacht in Paris, la la la"-. Darüber hat sich der alte nette Mann so gefreut, dass er es glatt ganz laut gemacht hatte und nochmal zurückgespult hatte. Nach circa 5 Minuten Fahrt hat er uns dann direkt vor dem Garten von Monet rausgelassen und ist weitergefahren. Jedenfalls hat er uns sehr geholfen, da wir schon fußmüde waren. Und so sah es bei Monet aus:




... das letzte Bild ist allerdings nicht bei Monet, sondern in Vernon.. ist eine alte Mühle.

Bis zum nächsten mal,
Simone

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Bienvenue chez les Ch´tis - Mein Besuch in Lille

Bienvenue chez les Ch´tis - oder auch Willkommen bei den Sch´tis ist vielleicht einigen bekannt. Das ist ein Film, der in der Region Nord-Pas-de-Calais (im Norden Frankreichs), deren Einwohner die "Ch´tis" genannt werden, spielt. Und genau in dieser Region habe ich mich aufgehalten, als ich Lille besucht hatte. Natürlich habe ich nicht nur die Stadt an sich besucht, sondern auch meine lieben Mitstudentinnen Franzi und Tine. Nach 3-stündiger Autofahrt mit der Mitfahrgelegenheit bin ich dann schließlich am Gare Lille Flandre angekommen, wo mich Tine auch schon erwartet hat. Schnell haben wir uns auf den Weg zu Franzi´s und Tine´s Wohnung gemacht, denn Franzi, fürsorglich wie sie ist, hat auch schon das Essen vorbereitet:) Nachdem wir das zu uns genommen hatten, sind wir losgezogen, um in Franzi´s Geburtstag reinzufeiern. Gelandet sind wir letztendlich in einem Club, indem Frauen freien Eintritt und auch sonst irgendwie alles frei bekommen haben. Pünktlich um 12 haben wir dann mit Champagner angestoßen, denn es war ja alles gratis.. das genießt man als Student natürlich..
Am nächsten Tag (Samstag) haben wir eine Tour auf den Rathausturm gemacht, von welchem man einen sehr schönen Blick über die ganze Stadt hatte. Nach 424 Stufen abwärts sind wir dann weiter in die Innenstadt gegangen. Lille an sich zählt ca. 1Mio Einwohner, wenn man alle Randgebiete mitrechnet, im Stadtkern leben allerdings nur ca. 250.000 Menschen.
Ich persönlich fand, dass Lille Rouen sehr ähnlich ist, obwohl es glaube ich etwas größer ist. Trotzdem kann man alles per pedes erreichen, auch wenn es manchmal ganzschöne Strecken sind:) Am Sonntag sind dann Tine und ich allein losgezogen, haben uns das Alte Lille, sowie den Zoo angeschaut, der übrigens auch gratis war. Kommen wir nun zum angenehmen Teil - die Bilder:








Angekommen auf einem Wochenmarkt konnten wir dem Käsestand nicht wiederstehen und Tine scheint es offensichtlich auch zu gefallen:)



So, das wär´s aus Lille.. mal sehen was als nächstes kommt!

Liebe Grüße und bis bald,
Simone

Montag, 5. Oktober 2009

Mont Saint Michel

Am Sonntag (04.10.2009) hat eine Studentenorganisation einen Trip für die Austauschstudenten nach Mont Saint Michel organisiert. Los ging es 8:00 in Richtung Küste. Insgesamt ist der Ort ca. 210km von Rouen entfernt. Mont Saint Michel ist eigentlich komplett von Wasser des Ärmelkanals umgeben, aber als wir da waren, war gerade Ebbe. Viele Touristen haben dort Wattwanderungen gemacht, aber uns fehlte dazu leider die Zeit und wir wussten nicht, ob wir mit den dreckigen Füßen wieder in deb Bus duften:) Generell zählt Mont Saint Michel 41 Einwohner, ist also nicht gerade groß. Zudem besteht es nur aus kleinen Gässchen und Stufen. Aber seht selbst:





Nächstes Wochenende geht´s dann nach Lille zu Franzi und Tine :)
Bilder folgen!